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FREMD.KÖRPER

Menschliche Objekte tauchen unerwartet in der kargen, zur puren Fläche reduzierten Landschaft Islands auf

und bekunden die Widersprüche menschlicher Existenz.

Tulips, Djúpivogur, May 2017

Along Djúpvegur 61, July 2025

Clyne Castle, June 2024

Guðmundur Ari Arason (’Gummi’), Þórshöfn, May 2017

Solheimerjökull, June 2024

Weather station, Svínafellsjökull Glacier, June 2025

Storage tanks, Kerlingardalsvegur, June 2025

Old House in front of Alcoa Fjarðaál, May 2017

Crashed R4D-6 Cargo Plane, Sauðanes, May 2017

Ögurkirkja Cemetery, July 2025

Scrapyard, Húsavík, May 2017

House, along route 92 to Reyðarfjörður, May 2017

Shower, Krafla, May 2017

Old geothermal borehole, Krafla, May 2017

Along Vestfjarðavegur near Ísafjörður; July 2025

Along Þjóðvegur; June 2025

Emergency phone booth, north of Siglufjörður, May 2017

Pipe, near Höfn, May 2024

Zwischen Sein und Sehnsucht

Ein zerschlissener Sessel wird zu einem Ort der Sehnsucht, die herrenlose Dusche zu einer Oase und Tulpen in einem Betonkübel werden zu einem Lichtblick.

Die Bilder spielen mit ihrer illusionistischen Wirkung. Sie sind nicht allein Abbildungen der Realität, sondern zugleich Abstraktionen, die das Banale bis hin zur Idealisierung überhöhen.

Sie entstammen aus der zur puren Fläche reduzierten Landschaft Islands. Objekte des Alltags und der Technik tauchen unerwartet in der kargen Landschaft auf und bekunden die Widersprüche menschlicher Existenz. Es sind Objekte der realen Welt, die mit Licht zu Skulpturen einer fiktiven Welt inszeniert werden. Die Landschaft wird zum Tableau dieser inszenierten Verquickung von Schein und Wirklichkeit. Kleines wird durch Inszenierung monumental, Monumentales verliert seine Überhöhung. Aus dem Nichts heraus offenbart sich skurriler Humor, der eine unerwartete Perspektive auf Sehnsucht, jenseits der gängigen Gewissheiten und Schemata erahnen lässt.

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